
Mit diesem Werkzeug eines Schuhmachers - einem scharfen Hobel ähnlich - werden selbst kleinste Stückchen überschüssigen Leders entfernt sowie Sohle und Absatzkante geglättet und angeglichen.
Als Abrasivato bezeichnet man Glattleder mit einem Glanzeffekt. Dieser wird durch eine besondere Behandlung und Schleifen erreicht.
Der Absatz ist der Teil des Schuhbodens, der sich unter der Ferse befindet. Die genaue Herkunft des Absatzes ist ungewiss, seine Heimat liegt jedoch sehr wahrscheinlich im fernen Osten und dem Orient, wo Reitvölker - wie etwa die Mongolen - schuhähnliche Gebilde mit Absätzen trugen, um nicht aus Steigbügel zu rutschen.
In erster Linie soll der Absatz das Abrollen beim Gehen erleichtern und das Längsgewölbe des Fußes entlasten, deshalb wird bei Herrenschuhen eine Höhe von 2,5 cm als ideal angesehen. Damenschuhe bilden hier eine Ausnahme.
Drei bis vier Unterlederstücke, die in der Form des Absatzes geschnitten sind. Sie werden geklebt und ergeben zusammen den Absatz.
Der Absatzmantel besteht aus den Seiten und der Rückfläche des Absatzes. Er ist meist schwarz gefärbt oder hat die Farbe des Oberleders.
Eine Ahle ist ein Werkzeug für die Schuhherstellung. Mit der meist gebogenen Nadel sticht der Schuhmacher Löcher in das Leder.
Ankle Boots sind - je nach Betrachtungsweise - entweder verkürzte Stiefeletten oder verlängerte Pumps. Ankle Boots reichen bis zum Knöchel (englisch: Ankle) und haben in Höhe und Ausführung unterschiedliche Absätze.
Antibakterielle Beschichtungen wie beispielsweise der der Spanner und Former der Produktwelt Nico Contour sorgen für gutes Klima im Schuh und wirken gegen Bakterien. Der antibakterielle Viskoseflock ist zudem abwaschbar und so weich, sodass der Spanner im Schuh außergewöhnlich guten Halt findet.
Die Außensohle ist die Sohle, die am Schuh ganz unten sitzt und Bodenkontakt hat. Sie wird auch Laufsohle genannt.
Stellt der Schuhmacher einen Schuh fertig und entfernt den formgebenden Leisten aus dem Schuh, nennt der Fachmann diesen Vorgang ausleisten.
Auch ein Begriff aus dem Schuhhandwerk: Als Ausputz werden alle den Schuh verschönernde Abschlussarbeiten bezeichnet. Die Sohlenkante und die des Absatzes werden mit feinem Schmirgelpapier geglättet und dann mit Lederfarbe gefärbt. Es folgt ein weiterer Schleifvorgang, eine Behandlung mit Farbe und am Ende die Verschönerung mit Wachs. Das Oberleder wird ganz am Schluss mit Schuhcreme behandelt und dann glänzend poliert.